Tja, wie beginne ich das Ganze nun eigentlich? Ich stelle euch am besten mein erstes Tinderdate vor: Chris. Chris ist aber nicht der allererste Match, den ich hatte. Aber die Gespräche mit allen anderen liefen immer so ab:
Tindertyp: Hey.
Ich: Hey.
Tindertyp: Wie gehts?
Ich: Gut und selbst?
Tindertyp: Auch gut.
Ja, und das war es dann auch schon. Hinzu kommt, das einige von ihnen einfach total weit weg wohnten und Männer verlangen komischerweise immer, dass man zu ihnen fährt. Wieso auch immer. Naja, mit Chris lief es anders. Ich schaute mir Chris‘ Bilder an und fand ihn auf anhieb sympathisch, vor allem sein Lächeln. Zack, nach rechts geswipet und ein Match. Schreib ihn doch mal an, dachte ich mir. Aber was sollst du schreiben? „Hey, wie gehts?“ Definitiv nicht. ich überlegte, es war schon 1:30, ich konnte mal wieder nicht schlafen, machte mir nur über die kaputte Beziehung Gedanken. Tinder half dann immer. Einfach mal andere Männer angucken, einige waren echt zum Lachen, andere übertrieben aufgepumpt und wieder andere sahen ganz nett aus. So, wie Chris.
„Dein Lächeln sieht echt sympathisch aus.“
Ich hatte es getan. Das war der Satz der Sätze. Und es kam direkt eine Antwort. Um 1:30 Uhr!
Chris: Oh, danke, warum bist du denn noch so spät wach?
Ich erzählte ihm von meinem gestörten Schlafrhythmus. Und er erzählte mir einfach stumpf, dass er gerade horny sei. Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte und antwortete einfach stumpf: Ich auch.
Und somit begannen unsere Gespräche, die immer bis tief in die Nacht gingen. Mehr dazu im nächsten Post.