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Vorstellungen

Vorstellungen, die hat doch Jeder von uns oder? Ich auch. Aber zuerst möchte ich mich vorstellen: Ich bin das Mängelexemplar, wie wahrscheinlich jeder von uns oder? Mängel gibt es immer und überall viele. ich möchte euch mit auf eine Reise nehmen, eine Reise zu meinen Mängeln, in meinem Liebesleben.

Zu mir: Ich bin 27, stehe mit beiden Beinen im Berufsleben als Lehrerin, habe seit sieben Jahren eine Beziehung. Leider eine von diesen, die nicht mehr so gut läuft. In letzter Zeit wurde viel geredet, viel geweint und ich habe den Entschluss gefasst, mein Leben umzukrempeln und aufregender zu machen. Wie? Mit tinder natürlich. Überall hört man: „Wir haben uns bei tinder kennen gelernt und jetzt ziehen wir zusammen.“ Toll, dachte ich und legte los, mit meinem eigenen tinder Profil. Vor sieben Jahren gab es so etwas noch gar nicht, wie aufregend.

Ich bekam sofort einige Matches und traf mich auch mit einigen von diesen. Auf diesem Blog möchte ich euch von meinen Tinderdates erzählen. Von den eher gruseligen und von denen, die mich nicht mehr los lassen. mein Freund? Der weiß natürlich gar nichts davon, soll er auch nicht, ich kann momentan so ganz gut leben. Irgendwann wird mich mit Sicherheit das schlechte Gewissen einholen, aber wie pflegt mein Tinderdate Chris immer zu sagen: You only live once.

Die Nummer Eins oder einfach nur Chris.

Tja, wie beginne ich das Ganze nun eigentlich? Ich stelle euch am besten mein erstes Tinderdate vor: Chris. Chris ist aber nicht der allererste Match, den ich hatte. Aber die Gespräche mit allen anderen liefen immer so ab:

Tindertyp: Hey.

Ich: Hey.

Tindertyp: Wie gehts?

Ich: Gut und selbst?

Tindertyp: Auch gut.

Ja, und das war es dann auch schon. Hinzu kommt, das einige von ihnen einfach total weit weg wohnten und Männer verlangen komischerweise immer, dass man zu ihnen fährt. Wieso auch immer. Naja, mit Chris lief es anders. Ich schaute mir Chris‘ Bilder an und fand ihn auf anhieb sympathisch, vor allem sein Lächeln. Zack, nach rechts geswipet und ein Match. Schreib ihn doch mal an, dachte ich mir. Aber was sollst du schreiben? „Hey, wie gehts?“ Definitiv nicht. ich überlegte, es war schon 1:30, ich konnte mal wieder nicht schlafen, machte mir nur über die kaputte Beziehung Gedanken. Tinder half dann immer. Einfach mal andere Männer angucken, einige waren echt zum Lachen, andere übertrieben aufgepumpt und wieder andere sahen ganz nett aus. So, wie Chris.

„Dein Lächeln sieht echt sympathisch aus.“

Ich hatte es getan. Das war der Satz der Sätze. Und es kam direkt eine Antwort. Um 1:30 Uhr!

Chris: Oh, danke, warum bist du denn noch so spät wach?

Ich erzählte ihm von meinem gestörten Schlafrhythmus. Und er erzählte mir einfach stumpf, dass er gerade horny sei. Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte und antwortete einfach stumpf: Ich auch.

Und somit begannen unsere Gespräche, die immer bis tief in die Nacht gingen. Mehr dazu im nächsten Post.

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